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Samstag, 7. Februar 2026

Yahweh Sein Vorherwissen geht der Vorherbestimmung voraus


 Vorherwissen

a.) Etwas im Voraus Wissen, etwas im Vorwege Wissen

b.) Voraussage einer künftigen Entwicklung

Unser Vater Yahweh Elohim erfasst alle Zeit und alle Ewigkeit in einem Gesamtbild, nämlich, das Yahweh Seine Sicht allumfassend ist. Von Seinem himmlischen Thron aus, in den Himmels Himmeln zieht Yahweh wie ein Habicht seine Kreise sieht über sein Revier, Yahweh kann gleichzeitig sehen, einen Wolf der ein Lamm reißt, wie das Pferd an der Tränke trinkt, und wie ein Auto auf der Landstraße stehenbleibt. All das sieht Yahweh in einem Augenblick. Im Gegensatz zu uns Menschen, haben wir die Sicht eines Grashüpfers, wir sehen und springen nur einem Grashalm weit zum nächsten.

In der Sicht und Allwissenheit von Yahweh sind Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft alles gemeinsame Realitäten. Seine Sphäre ist unendlich und ewiglich. Yahweh sieht die Zukunft, als fände sie in der Gegenwart statt. So ist Er.

Jedoch greift Yahweh nicht zwingend direkt in das Geschehen zukünftiger Ereignisse ein, denn Yahweh wird niemals den freien Willen eines Menschen überschreiten und niemals verletzen. Es ist vielmehr so, das Yahweh vorausschauend sehen kann, wozu sich die Menschen entschließen werden, und daher kann Er ankündigen, dass etwas es so sein wird. Daher geht Yahweh Sein Vorherwissen der Vorherbestimmung voraus.

Dieses Grundprinzip ist von äußerster Wichtigkeit im Denken und Handeln von Yahweh zu verstehen, denn Menschen sagen oft: “Das macht Yahweh“, obgleich Seine Worte gerade das Gegenteil aussagen. Oder Menschen sagen, “das tut Yahweh nicht“, während Seine Worte uns sagen, dass Er es tut.

Beispiel:
Angenommen, wir wissen, ein Gast kommt zu Besuch und wird übernachten (Vorherwissen), dann können wir ein Zimmer vorbereiten und bezugsfertig machen (Vorherbestimmung). Wir halten den Gast nicht besessen oder zwingen ihn zu bleiben, vielmehr ist es so, dass wir es wissen, dass der Gast kommt und übernachten wird, und wir können dies unseren Nachbarn erzählen und im voraus die fürsorglichen Vorkehrungen treffen.

So auch bei Yahweh, der den Menschen nicht besessen hält oder sie zu Handlungen zwingt, das sie mit Seinem Willen übereinstimmen. Seine Vorkehrungen dienen zum Schutz und sind Fürsorge. Yahweh hat ein vollständiges Vorherwissen darüber, wie sich Menschen aus eigenen Antrieb heraus entscheiden werden, und diese Entscheidung respektiert Yahweh.

Der biblische Grundsatz: Das Yahweh Sein Vorherwissen der Vorherbestimmung vorausgeht, wurde jedoch durch die Übersetzer in ihrer Arbeit der Übersetzung vom neutestamentlichen Koine-Griechisch ins Deutsche nicht richtig gehandhabt.

Matthäus 1:22
Das ist aber alles geschehen, damit erfüllt würde, was Yahweh durch den Propheten Jesaja gesagt hat, [sagen ließ]…..

Es tritt in der Lutherbibel und in der King James Version auf, da wo die Übersetzer sich entschieden, den griechischen Ausdruck hina plērōthe mit “damit erfüllt würde“ zu übersetzen. Diese Übersetzung fügt eine unlogische voreingenommene Denkweise ein, dass Gott Menschen zwingt, bestimmte Dinge zu tun, um so eine Weissagung der Schrift zu erfüllen. Autsch!!! Woe!!

Diese Vorstellung ist so fern wie der Morgen vom Abend ist.

Diese Lehre der Religion macht Gott zu einen Puppenspieler, hält den Menschen im Schicksalsglauben gefangen und beraubt sie ihrer freien Entscheidung. Ist es nicht irgendwie teuflisch, in jeder Hinsicht?

Wenn wir den griechischen Ausdruck hina plērōthe mit “damit erfüllt würde“ so in der Lutherbibel oder King James Version lesen, dann scheint der Satz auszusagen, dass alles geschehen ist, damit die Weissagung erfüllt würde. Ist sich der Leser bewusst, zu welchen Schluss man in der Annahme kommen kann? Das es in der Angelegenheit keine Wahl gab? Das alles nur zum Zweck der Erfüllung der Weissagung geschah? Das Yahweh es erzwang, dass die Ereignisse der Geburt von Jesus mit der Weissagung übereinstimmen?

Es ist klar und deutlich, dass die Übersetzer in der Lutherausgabe 1956 und in der King James Version es vorzogen, das Wort hina #2443 in Verbindung mit dem Konjunktiv nicht anzuwenden, um ein Resultat anzuzeigen.

Das griechische Konjunktiv hina #2443 tritt häufig mit dem Konjunktiv auf, und ins Deutsche wird es gewöhnlich mit “damit“ oder “auf dass“ übersetzt. Wer schildert uns das? Seht ihr, wie wichtig die Grammatik ist? Es unterscheidet sich die griechische Grammatik von der Deutschen und die deutsche Grammatik von der Englischen.

Doch hina #2443 hat auch eine andere Anwendung* in der griechischen Grammatik.

Dana und Mantey geben folgende Erklärung ab:

“…wir finden hina #2443 in Konsekutivsätzen [Folgesätzen], wo es mit “so dass“ übersetzt werden kann, aber die Anwendung ist selten, und ist eine späte Erscheinung der koine-griechischen Sprache…“ Wir stimmen mit Abbot Smiths Aussage aus seinem Lexikon überein: “…ebenso mit der Formel, die sich auf die Erfüllung der Weissagung bezieht, hina plērōthe.

Matthäus 1:22
Das ist aber alles geschehen, mit dem Resultat, dass erfüllt wurde, was Yahweh durch den Propheten [Jesaja]gesagt hat…

Matthäus 2:15
Und er blieb dort bis zum Tod des Herodes, mit dem Resultat, dass erfüllt wurde, was Yahweh durch den Propheten [Hosea] gesagt hat, der spricht: »Aus Ägypten habe ich meinen Sohn gerufen.

Johannes 13:18
Das sage ich nicht von euch allen, ich weiß, welche ich erwählt habe. Aber es muss die Schrift erfüllt werden mit dem Resultat, dass die Schrift erfüllt wurde: Der mein Brot isst, tritt mich mit Füßen.

Diese angemessene Art, hina plērōthe hier in diesen Fällen zu übersetzen und einzufügen, bringt unmissverständlich Licht und Übereinstimmung mit der Wahrheit, das Yahweh Sein Vorherwissen der Vorherbestimmung vorausgeht. Setzt Yahweh zurück in das richtige Licht und in Seine Position in Seinen Vorkehrungen zum Schutz und in der Fürsorge und als Respektierender, der die freie Willensentscheidung eines Menschen achtet.

Die Grammatiker J.H. Moulton und A.T. Robertson stimmen gleicherweise darin überein, das hina #2443 mit dem Konjunktiv eher ein Resultat als einen Zweck anzeigt.

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* Dana, H.B., und Mantey, R.: A Manual of Grammar of the Greek New Testament. Riverside, NJ.: Macmillan, 1957, Seite 248/49 und 285/86
Bisweilen wird hina #2443 in dieser Formel durch hopos #3704 ersetzt.

Montag, 2. Februar 2026

Calvinismus und Prädestination Teil 13-15


 
13). Es ist eine verbreitete calvinistische Behauptung, dass Gott, wenn er nicht die vollständige Kontrolle über das Leben hätte, kein Gott wäre.

Eine gute Antwort auf diese Behauptung lautet: „Wer sagt das?“ Es gibt keinen biblischen Vers der so etwas aussagt; das ist nur eine nicht haltbare Behauptung. Gott muss nicht das Schicksal und die Handlungen aller Menschen kontrollieren, um Gott zu sein. Gott ist Gott, weil er Gott ist, und es ist Teil der Aufgabe der Menschheit ihn so zu sehen wie er ist, indem er sich in seinem Wort offenbart.

Die Bibel offenbart ihn als liebevoll, ehrlich und gerecht, und er lässt den Menschen die freie Wahl, ob sie die Ewigkeit mit ihm verbringen wollen oder nicht.

Wenn Gott tatsächlich Liebe ist, wie Liebe allgemein verstanden wird, dann würde er die freien Entscheidungen von Engeln und Menschen nicht kontrollieren. Es ist allgemein anerkannt, dass es nicht liebevoll, gütig oder gar gut ist andere Menschen zu kontrollieren, die reif genug sind ihre eigenen Entscheidungen zu treffen. Menschen sind nach dem Bild Gottes geschaffen, und sie empfinden es als störend, wenn andere überheblich sind und sie mikromanagen und kontrollieren [in schädlicher Weise die Eigenverantwortung hemmen]. Im modernen Sprachgebrauch ist eine „Helikopter-Mutter” eine Mutter, die über ihren Kindern schwebt und ihre Entscheidungen auf ungesunde Weise überwacht. „Totale Kontrolle” ist oft lieblos, nicht liebevoll.

Gott hat die Menschen so geschaffen, dass sie es ablehnen kontrolliert zu werden, damit wir etwas gegen diese Situation unternehmen und uns als individuelle Geschöpfe Gottes behaupten. In ähnlicher Weise scheint es, dass Gott nicht alles was Menschen tun kontrolliert und auch nicht kontrollieren will. Er möchte ihnen die Wahrheit und Weisheit geben und ihnen ermöglichen, selbst kluge Entscheidungen zu treffen. Die Logik sagt uns, dass Gott, wenn er der Gott ist, der in der Bibel durch das

direkte Lesen der Heiligen Schrift offenbart wird, keine „unwiderstehliche Gnade” einsetzen kann, um die Entscheidungen der Menschen zu kontrollieren. Auf jeden Fall gibt es keinen biblischen Vers und keine Logik, die besagt, dass Gott nicht Gott sein kann, wenn er nicht alles kontrolliert, was geschieht.

14). Der Calvinismus macht es sinnlos, ein Botschafter von Christus zu sein 2. Korinther 5:20.

Nach dem Calvinismus kann niemand, den wir mit dem Evangelium ansprechen, ohne Gottes Hilfe glauben. Aber wenn Gott es ist der den Menschen die Fähigkeit gibt die Wahrheit zu erkennen und gerettet zu werden, dann können sie den Wert von Christus auch ohne unsere Hilfe selbst erkennen. Calvinistische Kirchen, wie die Presbyterianische Kirche, rufen niemals zum Altarruf auf oder fragen, ob jemand gerettet werden möchte, weil sie nicht glauben, dass die Antwort eines Menschen von Bedeutung ist. Sie behaupten, dass Gott diejenigen retten wird die er retten möchte. Dies widerspricht dem Gebot in der Heiligen Schrift, dass wir für Christus Zeugnis ablegen und versuchen sollen das Evangelium zu verbreiten.

In der Heiligen Schrift heißt es: „Wir bitten im Namen von Christus: Lasst euch mit Gott versöhnen!“ (2. Korinther 5:20). Wir behaupten, dass Gott uns zu Botschaftern für Christus gemacht hat und uns aufgetragen hat andere im Namen von Christus zu bitten, weil sie das Evangelium hören müssen, um sich aus freiem Willen für Christus zu entscheiden. Tatsächlich ist das das Zeugnis der Heiligen Schrift (Römer 10:14-17).

15). Der Calvinismus wird nicht unumstritten von der Heiligen Schrift gestützt, wie viele Calvinisten behaupten.

Die Verse, die in einigen Übersetzungen die Prädestination und den Calvinismus zu unterstützen scheinen, wie Epheser 1:5 und Römer 8:28 können alle auch auf nicht-calvinistische Weise übersetzt oder verstanden werden. Im Gegensatz dazu gibt es Hunderte von sehr einfachen und klaren biblischen Versen, die die echte Willensfreiheit unterstützen. Diese Verse, wie z. B. Johannes 3:16 müssen von Calvinisten falsch gelesen oder neu definiert werden, um sie ihrer Theologie anzupassen.

Gott hat die Bibel verfasst, damit der durchschnittliche Gläubige sie lesen und das Herz und die Botschaft Gottes verstehen kann. Es gibt Hunderte von klaren und eindeutigen biblischen Versen, in denen Gott die Menschen auffordert sich für ihn zu entscheiden, an Christus zu glauben und Gott zu gehorchen usw. Die Botschaft vom freien Willen und der persönlichen Verantwortung Gott anzunehmen oder abzulehnen zieht sich durch die gesamte Bibel und ist klar und einfach geschrieben. Gott möchte, dass alle Menschen gerettet werden; Er liebte die Welt so sehr, dass Er Seinen einzigen Sohn gab, damit jeder, der glaubt, gerettet werde, und Er fleht uns an, „das Leben zu wählen”.
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Mit der KI auf deutsch

Sonntag, 1. Februar 2026

Calvinismus und Prädestination Teil 11+12


11). Der Calvinismus verzerrt die Bedeutung von Buße und Vergebung.

Vergebung im eigentlichen Sinne des Wortes setzt Schuld voraus. Damit eine Person schuldig ist, müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein: Die Person muss beispielsweise in irgendeiner Weise verantwortlich sein. Eine Person ist nicht verantwortlich für etwas, das sie nicht getan hat und nicht verhindern konnte, oder für etwas das sie nicht anders konnte, als es zu tun.

Der Calvinismus lehrt, dass Gott die Menschen nicht mit der Fähigkeit ausgestattet hat eine „gute“ Entscheidung zu treffen, es sei denn, er hilft ihnen dabei; insbesondere die Entscheidung Buße zu tun und Gott um Vergebung ihrer Sünden zu bitten. Aber wenn ein Mensch nicht aus eigener Kraft Buße tun kann, dann kann Gott ihn nicht zu Recht dafür verantwortlich machen, dass er keine Buße tut.

Es wäre nicht gerecht oder liebevoll von Gott, Menschen für etwas zur Rechenschaft zu ziehen das sie nicht tun können. Dennoch stellt die Bibel „Buße“ als etwas dar, zu dem jeder Mensch aufgefordert ist: „... jetzt gebietet er [Gott] allen Menschen überall, Buße zu tun“ (Apg. 17:30; vgl. Matthäus 3:2; 4:17; Markus 1:15; 6:12; Lukas 13:3; Apg. 2:38; 3:19; 26:20).

Die einfache Auslegung der Bibel lautet, dass Gott alle Menschen zur Umkehr auffordert, was bedeutet, dass die Menschen die Fähigkeit haben, Gottes Gebot zu befolgen, wenn sie dies aus freiem Willen tun wollen. Die calvinistische Lehre besagt, dass wenn die Bibel sagt, dass Gott „alle Menschen überall“ zur Umkehr auffordert, dies nicht wirklich „alle“ Menschen „überall“ bedeutet und es sich somit nicht um eine echte Einladung an alle Menschen handelt. Der Calvinismus ist gezwungen zu sagen, dass der Ausdruck „alle Menschen überall“ „alle“ im restriktiven [begrenzenden] Sinne von „alle, die Er ohnehin zu retten gedenkt“ verwendet. Das führt jedoch zu einem weiteren Problem: Da der Calvinismus die „unwiderstehliche Gnade“ lehrt, was bedeutet, dass niemand den Gott retten will, sich Seinem Willen widersetzen und ungerettet bleiben kann, ist es nicht wirklich zutreffend zu sagen, dass Gott den Menschen „befiehlt“, Buße zu tun.

Gott konnte technisch gesehen Menschen nicht zur Buße „befehlen“, die ohne seine Hilfe nicht aus eigener Kraft Buße tun konnten, und Gott musste auch Menschen nicht zur Buße „befehlen“, die angesichts seiner unwiderstehlichen Gnade zur Erlösung gar nicht anders konnten, als Buße zu tun. Die Tatsache das die Propheten des Alten Testaments, Johannes der Täufer, Jesus, Petrus, Paulus und andere vor Menschenmengen von Ungläubigen standen und sie zur Buße aufforderten ist ein solider biblischer Beweis dafür, dass diese Ungläubigen einen freien Willen hatten und Buße tun konnten. Die Tatsache das die Propheten des Alten Testaments, Johannes der Täufer, Jesus, Petrus, Paulus und andere vor einer Menge von Ungläubigen standen und sie zur Umkehr aufforderten, ist ein solider biblischer Beweis dafür, dass diese unerlösten Menschen einen freien Willen hatten und umkehren konnten, wenn sie sich dafür entschieden.

12). Der Calvinismus macht die Aussage von Jesus „Wer mich gesehen hat, hat den Vater gesehen“ in Johannes 14:9 bedeutungslos, ja sogar falsch.

Nach dem Calvinismus gibt es eine große Anzahl von ungeretteten Menschen die Gott retten könnte, aber er entscheidet sich dagegen und lässt sie stattdessen in der Hölle Qualen leiden. Darüber hinaus ist Gott die letzte Ursache jeder Katastrophe. Jesus sagte jedoch, dass jeder der ihn wirklich gesehen habe, auch gesehen habe wie der Vater ist. Wir können uns nicht vorstellen das Jesus zulassen würde das jemand leidet, wenn er dieser Person helfen könnte, und wir können uns nicht vorstellen, dass Jesus Katastrophen verursacht.

Wenn wir Jesus betrachten und dann den Gott, den uns die Calvinisten präsentieren, sehen wir zwei völlig unterschiedliche Wesensarten: Jesus half jedem, dem er helfen konnte, während Gott nur denen hilft, denen er helfen will, und die anderen „zu seiner Ehre” leiden lässt. Jesus lehrte uns, dass wir böse Menschen an ihren Früchten erkennen würden, aber wenn die Calvinisten Recht haben, dass Gott die Welt von heute kontrolliert, dann sind die Früchte seiner Kontrolle schrecklich, denn im Allgemeinen ist die Welt ein harter und gefährlicher Ort.

Die Bibel sagt, dass Gott die Menschheit liebt, und Er bewies diese Liebe, indem Er Adam und Eva die Herrschaft über die Welt gab (1. Mose 1:26-28), die diese dann an den Teufel abgaben (Lukas 4:6), und nun hat der Teufel die Herrschaft über die Welt (1. Johannes 5:19) und die Macht über den Tod, Hebräer 2:14. Darüber hinaus gibt es einen echten, realen Krieg zwischen Gut und Böse (Daniel 10; Johannes 8:42-45; Johannes 10:10; Offenbarung 12:7). Dies ist ein Grund, warum Gott als „Krieger” bezeichnet wird (2. Mose 15:3) und warum er sich auflehnt und in den Krieg zieht, wenn sein Volk von bösen Mächten angegriffen wird (vgl. Psalm 18:6-18; Josua 10:9-14; 2. Könige 7:5-7; 19:35-36; 2. Chronik 20:22). Gott ist gut und kämpft für das Gute auf Erden. Wie Jesus ist auch Gott gut, großzügig, selbstlos und opferbereit. Gott gab seinen einzigen Sohn, damit jeder, der es wollte, gerettet werden konnte, und dann respektiert er unsere Entscheidung, ob wir die Erlösung annehmen wollen oder nicht.

Um zu sehen, ob Calvins Gott egoistisch oder selbstlos ist, müssen wir nur die Frage stellen: „Warum sollte Gott bewusst beschließen bestimmten Menschen nicht die Möglichkeit zur Erlösung zu geben, obwohl er weiß, dass sie dann für immer verdammt sein werden?“ Obwohl ein Calvinist behaupten könnte das es ein Geheimnis ist, warum Gott nicht alle Menschen erlöst hat, lautet die traditionelle calvinistische Antwort auf diese Frage, dass Gott alles zu seiner Ehre tut, sogar die Vorherbestimmung der Menschen in der Hölle zu leiden. Es ist jedoch allgemein bekannt, dass es der Gipfel der Selbstsucht ist, sich mehr um die eigene Herrlichkeit als um das Wohlergehen anderer zu kümmern und insbesondere anderen zu erlauben, für die eigene persönliche Herrlichkeit zu leiden, und dass dies in diametralem [es beschreibt einen extremen Unterschied, der kein Raum für Gemeinsamkeiten zu lässt] Gegensatz zu dem liebevollen Charakter Gottes steht, der in der Heiligen Schrift dargelegt wird, und sicherlich auch im Widerspruch zu der Art und Weise steht, wie Jesus sein Leben gelebt hat.
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Mit der KI auf deutsch

Freitag, 30. Januar 2026

Calvinismus und Prädestination Teil 7 bis 10


7). Wenn der Calvinismus richtig ist, existiert das Böse eigentlich gar nicht.

Viele Calvinisten behaupten, dass alles – wirklich alles – was geschieht Gottes Wille ist; Gott hat alles vorherbestimmt und kontrolliert alles was auf der Erde geschieht. Da Gott per Definition gut und Liebe ist, bedeutet die calvinistische Lehre, dass alles, was geschieht gut und liebevoll ist; nur können wir Menschen diese Tatsache nicht erkennen, weil wir „das große Ganze von Gottes Masterplan“ nicht sehen können.

Auf den ersten Blick widerspricht die Bibel dieser Behauptung über Gottes angeblichen „Masterplan“. Gott hat uns sein Wort gegeben, um uns über ihn und das Leben zu lehren, und es offenbart klar das Gute und wie man gut handelt, sowie das Böse und welche Gedanken und Handlungen böse sind. Die Bibel sagt sogar: „Wehe denen, die Böses gut und Gutes böse nennen“, Jesaja 5:20. Indem sie alles was geschieht zu einem Teil von Gottes Masterplan und von Gott selbst vorherbestimmt machen, leugnen Calvinisten nicht nur das echte Böse, sondern machen das Böse sogar zum Guten. Darüber hinaus unterscheidet die Bibel klar zwischen Gut und Böse, sodass der Calvinismus nicht Recht haben kann, wenn er alles zu Gottes Willen und damit zu Gutem erklärt.

8). Der Calvinismus schafft für Christen ein Paradoxon*.
*der allgemeinen Meinung entgegenstehender, sonderbarer Lehrsatz

Der Calvinismus macht Gott zum Urheber der Sünde und des Bösen, und die Bibel fordert uns auf, Gott nachzuahmen, Epheser 5:1. Um Gott nachzuahmen, müssten wir also sündigen und Böses tun. Die Bibel gebietet Christen jedoch nicht zu sündigen und nichts Böses zu tun. Da wir Gott nicht gehorchen würden, wenn wir ihm nacheifern, ohne Sünde und Böses zu verursachen, da das Verursachen von Sünde und Bösem einen anderen Gebot Gottes brechen würde, schafft der Calvinismus ein unüberwindbares Paradoxon für Christen.

Die einfache und biblische Antwort auf dieses Paradoxon lautet, dass Gott nicht der Urheber von Sünde und dem Bösen ist. Wie die Bibel sagt, ist Gott gut und liebevoll, und er gebietet uns ebenfalls so zu sein. Manche Menschen bezeichnen sich als Calvinisten, behaupten aber auch, dass Gott Sünde nicht verursacht, sondern nur „zulässt”. Der Calvinismus behauptet jedoch, dass Gott der Urheber und Gestalter hinter jeder Handlung und jedem Ereignis ist und dass alles was geschieht seinem Willen entspricht. Zu sagen, dass er Sünde nur zulässt, ist daher ein Widerspruch und eine Doppelzüngigkeit*. Die einzige Möglichkeit, dass es Sünde geben kann, ohne dass Gott ihr Urheber ist, besteht darin, dass Menschen (und auch Dämonen) einen echten freien Willen haben.
* unaufrichtiges Verhalten, indem bei verschiedenen Gelegenheiten oder gegenüber unterschiedlichen Parteien unterschiedliche, widersprüchliche Dinge gesagt werden.

9). Einige Calvinisten behaupten, dass Menschen einen freien Willen haben, obwohl Gott ihr Schicksal vorbestimmt.

Einige Calvinisten glauben, dass Menschen einen freien Willen haben, aber Gott ihr ewiges Schicksal bestimmt. Um diese widersprüchlichen Dinge zu glauben, müssen Calvinisten den freien Willen jedoch so definieren, dass ein Mensch das tut was er tun will, auch wenn er keine andere Wahl treffen kann. Für diese Calvinisten macht die gefallene Natur des Menschen und Gottes Vorherbestimmung es sicher, dass Menschen, denen Gott nicht hilft, nur eine schlechte Entscheidung nach der anderen treffen können, aber diese schlechten Entscheidungen werden „freiwillig” getroffen. Die Logik sagt uns jedoch, das wenn eine Person keine andere Wahl hat als schlechte Entscheidungen zu treffen, sie dann eigentlich keinen freien Willen hat. Die eigentliche Definition des freien Willens ist, dass eine Person Dinge tun kann, die sie derzeit nicht tut. Es gibt keinen logischen Grund, den freien Willen als „eine Person kann nur eine schlechte Entscheidung treffen” zu definieren. Der freie Wille beinhaltet, alle Entscheidungen die man hat, abzuwägen und dann eine Entscheidung zu treffen, etwas zu tun, unabhängig davon, ob diese Entscheidung gut oder schlecht ist. Ein Individuum mit freiem Willen kann sich für das ewige Leben mit Gott entscheiden, anstatt in der Hölle zu verbrennen.

Wir behaupten, dass die historische arminianische oder libertäre Definition des freien Willens die richtige Definition ist: die Fähigkeit sich zu entscheiden etwas anderes zu tun als das, was man gerade tut.

Und das ist die Definition des freien Willens, die heute weltweit akzeptiert ist: Menschen die anderen Schaden zufügen werden von Familienmitgliedern, Kollegen, Beratern, der Polizei usw. aufgefordert, damit aufzuhören und stattdessen Gutes und Hilfreiches zu tun. Die Welt funktioniert nach dem Prinzip, dass Menschen ihr Verhalten ändern können und diese Annahme findet sich auch in der gesamten Bibel wieder. Nach dieser Definition des freien Willens kann ein Sünder die Entscheidung treffen, mit dem Sündigen aufzuhören und Gottes Angebot der Erlösung anzunehmen.

10). Der Calvinismus überbewertet die Macht der gefallenen Natur des Menschen.

Es ist zwar wahr, dass jeder Mensch gefallen ist und eine sündige Natur hat, aber Calvinisten lehren, dass die gefallene Natur es den Ungeretteten unmöglich macht eine wirklich „gute“ Entscheidung zu treffen, wie zum Beispiel die Entscheidung für die Erlösung. Calvinisten lehren, dass der gefallene Mensch nur die Wahl treffen kann eine schlechte Tat nach der anderen zu begehen, aber nicht, eine „gute” Tat anstelle einer schlechten zu wählen. Dies ist jedoch nur eine Annahme die ihrer Theologie entspricht. Es gibt keinen Biblischen Vers der besagt, dass die gefallene Natur des Menschen, die Menschen davon abhält eine gute Entscheidung zu treffen. Ganz im Gegenteil.

Wenn man die Bibel auf einfache und direkte Weise liest, kann man in vielen Versen sehen, dass Gott die gefallenen Menschen auffordert, sich für ihn und die Erlösung zu entscheiden. Darüber hinaus sagt uns die Bibel, dass Gott verärgert und zornig ist, wenn ungerettete Menschen sich nicht dafür entscheiden, Gutes zu tun. Nicht errettete Menschen treffen ständig „gute” Entscheidungen; Entscheidungen über ihr Geld, ihren Beruf, ihre Freunde, ihre Gesundheit usw. Die Entscheidung, ewig zu leben, anstatt für immer zu sterben, ist eine „natürlich” kluge Entscheidung, genauso wie es eine „natürlich” kluge Entscheidung ist, sich gesund zu ernähren und Sport zu treiben, um besser und länger zu leben. Diese klugen Entscheidungen erfordern keine göttliche Intervention.
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Mit der KI auf deutsch

Donnerstag, 29. Januar 2026

Calvinismus und Prädestination Teil 4 bis 6

 



4). Der Calvinismus macht es unmöglich, die Bibel zu lesen und sie für bare Münze zu nehmen.

Der Calvinismus lehrt, dass ein nicht wiedergeborener Mensch, der nicht von Gott ermächtigt ist, sich nicht dafür entscheiden kann etwas Gutes zu tun. Doch Gott fordert jeden Menschen auf vielfältige Weise und an vielen Stellen in der Bibel auf Gutes zu tun. Zum Beispiel fordert Gott die Menschen auf, „das Leben zu wählen” (5. Mose 30:19), aber nach dem Calvinismus können Menschen nicht aus eigener Kraft „das Leben wählen”, sondern benötigen dazu Gottes befähigende Kraft.

In Hesekiel 33:11 sagt Gott: „So wahr ich lebe, spricht Gott der HERR, ich habe kein Vergnügen am Tod des Gottlosen, sondern daran, dass er sich von seinen Wegen abwendet und lebt. Kehrt um! Kehrt um von euren bösen Wegen! Warum wollt ihr sterben, ihr vom Haus Israel?“ Aber wie kann man diesen Vers verstehen, wenn man ihn aus calvinistischer Sicht liest? Der Vers sagt, dass Gott kein Gefallen am Tod der Gottlosen hat, aber nach Ansicht der Calvinisten erlangt Gott durch ihren Tod Ruhm, und er hat ihn von vornherein geplant. Darüber hinaus fleht Gott in Hesekiel 33:11 die Menschen an, sich von ihrem Bösen abzuwenden, aber nach Ansicht der Calvinisten können sie sich ohne Gottes Hilfe nicht abwenden. Nach der calvinistischen Lehre fleht Gott Israel also an, etwas zu tun, von dem er weiß, dass sie es nicht tun können.

Schlimmer noch, er könnte ihnen helfen, sich von ihren Sünden abzuwenden, aber er weigert sich, dies zu tun. Das macht Gottes Flehen unaufrichtig und irreführend.

Wenn man hingegen Hesekiel 33:11 aus der Sicht liest, dass Menschen die Freiheit haben, sich für das Gute oder das Böse zu entscheiden, ergibt es vollkommen Sinn. Gott möchte nicht, dass jemand böse ist und stirbt, also fleht er sie an, sich von ihren bösen Wegen abzuwenden, und er rettet sie, wenn sie dies tun.

Es gibt viele Verse, die keinen Sinn ergeben, wenn der Calvinismus richtig ist. Ein Beispiel ist Gottes Aussage kurz vor der Sintflut: „Da sprach der HERR: Ich will den Menschen, den ich geschaffen habe, vom Erdboden vertilgen … denn es reut mich, dass ich sie gemacht habe“ 1. Mose 6:7. Wenn der Calvinismus richtig ist, dann sagt die Bibel, dass Gott „Bedauern“ empfand, weil er alle Menschen geschaffen hatte, obwohl diese genau das taten, was er wollte und ihnen vorherbestimmt hatte. Warum empfand er also Bedauern? Ein weiteres Beispiel ist Lukas 7:30: „Aber die Pharisäer und die Gesetzeslehrer lehnten Gottes Absicht für sich selbst ab ...“ Wie könnte jemand Gottes Plan für sich selbst ablehnen, wenn es keinen echten freien Willen gibt? Oder Jesaja 1:2: „...der HERR hat gesprochen: Ich habe Kinder großgezogen...aber sie haben sich gegen mich aufgelehnt.“ Wenn jeder das tut, was Gott für sein Leben vorherbestimmt hat, dann „lehnt“ sich niemand gegen Gott auf, sondern alle gehorchen ihm. Diese Beispiele könnten hundertfach vervielfältigt werden und zeigen, dass, wenn der Calvinismus richtig ist, die Bibel nicht wörtlich gelesen und geglaubt werden kann.

5). Wenn der Calvinismus richtig ist, dann können wir Menschen unseren Sinnen nicht trauen.

Wir Menschen vertrauen im Allgemeinen unseren Sinnen und es scheint klar zu sein, dass Menschen tatsächlich echte Entscheidungen treffen, Entscheidungen Gutes zu tun und sogar die Entscheidung Christus anzunehmen. Darüber hinaus sagt uns Gott, dass Weisheit das Wichtigste ist und dass wir vor allem weise sein sollen, Sprüche 4:7. Der Grund warum Weisheit so wichtig ist, liegt darin, dass sie uns befähigt gute Entscheidungen von schlechten zu unterscheiden. Wenn jedoch die Prädestination richtig ist, treffen wir die Entscheidung für Christus nicht aus eigenem Antrieb, sondern Gott befähigt uns, diese Entscheidung zu treffen, die wir dann automatisch treffen, auch wenn es sich so anfühlt, als würden wir die Entscheidung aus eigenem Antrieb treffen. In ähnlicher Weise glauben nicht errettete Menschen, dass sie sich für Christus entscheiden könnten, es aber einfach ablehnen, obwohl das nach dem Calvinismus überhaupt nicht der Fall ist – sie sind tatsächlich nicht in der Lage, sich für Christus zu entscheiden. Wenn der Calvinismus richtig ist, sind die guten Entscheidungen, die wir zu treffen glauben nur geistige Täuschungen; wir treffen sie nicht wirklich, und so können die Menschen ihren Sinnen nicht trauen.

6). Der Calvinismus behauptet, dass Gott niemals die Absicht hatte alle Menschen zu retten, was in direktem Widerspruch zur einfachen Lehre der Heiligen Schrift steht.

Die Bibel sagt, dass Gott die „Welt“ so sehr geliebt hat, dass er seinen Sohn hingab, damit „jeder“ der glaubt gerettet werde. Aber diese einfache Schriftstelle widerspricht dem Grundprinzip des Calvinismus, dass Gott niemals beabsichtigte alle Menschen auf der Welt zu retten, er beabsichtigte nur die zu retten die er auserwählt hatte. Einige Calvinisten versuchen, dieses Problem zu umgehen, indem sie „Welt“ oder „jeder“ (und „alle Menschen“ in 1. Timotheus 2:4) neu definieren und sagen, dass diese Wörter in einem begrenzten Sinn und nicht in einem universellen Sinn verwendet werden, aber es gibt keine tatsächliche Rechtfertigung für diese Erklärung, außer dass sie zur vorgefassten Lehre der Calvinisten passt.

Es gibt Calvinisten die zugeben, dass „Welt“ und „jeder“ sich auf alle Menschen bezieht, aber dann gehen sie so weit zu sagen, dass Gott die „Welt“ liebt und dass es ein Ausdruck seiner Liebe ist Menschen in den Feuersee zu schicken, weil sie dort für seine Herrlichkeit ewig leiden müssen. Ein altes calvinistisches Sprichwort lautet: „Diejenigen die in der Hölle leiden, können sich zumindest damit trösten, dass sie dort sind, um Gott noch mehr zu verherrlichen.“ Das macht Gott, ebenso wie alle anderen, die Menschen zu ihrer eigenen Verherrlichung quälen, unliebbar.

Gott sagt, dass er die Welt liebt und seinen Sohn gesandt hat, um jeden zu retten der glaubt. Das ist einfach und klar und zeigt, dass Gott tatsächlich jeden liebt und dass die Menschen echte Willensfreiheit haben und seine Liebe ablehnen können, wenn sie sich dafür entscheiden.
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Mittwoch, 28. Januar 2026

Calvinismus und Prädestination Vorwort und Teil 1 bis 3

 


Calvinismus und Prädestination <Vorherbestimmung>

Vorwort und Teil 1

Obwohl viele gute Menschen an den Calvinismus glauben, gibt es viele Gründe, warum die Vorherbestimmung als Irrlehre angesehen werden kann. Es ist wichtig, die Begriffe zu verstehen die in diesem Anhang unter dem Begriff "Vorherbestimmung" im calvinistischen Sinne verwendet werden. Das heißt alles, was geschieht, ist Gottes Wille, und Gott wählt diejenigen aus, die gerettet werden, und diejenigen, die in die Gehenna verdammt werden (nicht alle "Calvinisten" glauben genau das, aber das ist ein Hauptgrundsatz dessen, was John Calvin und seine Anhänger wie Jonathan Edwards glaubten und lehrten).

Die Lehre von der Vorherbestimmung und der Calvinismus sind untrennbar miteinander verbunden, und es gibt mehr Irrtümer im Calvinismus als nur die Vorherbestimmung. Obwohl das meiste im Folgenden auf die Prädestination zutrifft, wird in diesem Anhang auch auf einige andere Irrtümer im Calvinismus hingewiesen und eingegangen. Es ist wichtig anzumerken, dass manche Menschen behaupten, Calvinisten zu sein, ohne an den so genannten "Fünf-Punkte-Calvinismus" zu glauben, aber für die Zwecke dieses Eintrags ist ein Calvinist jemand, der an der vollständigen Lehre des Fünf-Punkte-Calvinismus festhält, obwohl die meisten der folgenden Punkte auch für jeden gelten, der sich selbst als Calvinist bezeichnet, einschließlich der "Vier-Punkte-Calvinisten".

1) Der Calvinismus macht Gott lieblos.

Es ist ein Hauptgrundsatz des Calvinismus, dass Gott die Menschen in die Hölle verdammt, nur weil er es beschlossen hat. Calvinisten streiten sich untereinander und auch mit Nicht-Calvinisten darüber, ob die Vorherbestimmung eine "einfache Vorherbestimmung" oder eine "doppelte Vorherbestimmung" ist.

In der doppelten Vorherbestimmung prädestiniert <von vornherein für etwas bestimmt> Gott aktiv einige Menschen für den Himmel und den Rest für die "Hölle". Bei der einfachen Vorherbestimmung prädestiniert Gott die Menschen für den Himmel, und die Menschen kommen in die "Hölle" aufgrund ihrer eigenen Sünde.

Für uns und viele andere Theologen ist der Unterschied zwischen doppelter und einfacher Prädestination nur Bedeutungslehre. Wenn Gott nur einige Menschen für den Himmel bestimmt hat, dann hat er standardmäßig den Rest zur Gehenna bestimmt.

Calvinisten mit einfacher Prädestination behaupten, dass Gott die Sünder nicht zur Sünde gezwungen hat, aber Tatsache ist, durch sein bestimmen die Sünde und den Sündenfall von Adam und Eva, und durch Gottes Unwilligkeit den Sündern zu helfen der Sünde zu entkommen, macht Gott den unerlösten Zustand der Sünder unausweichlich, und hat sie somit tatsächlich für die Gehenna prädestiniert <vorherbestimmt>.

Der Calvinismus lehrt, dass Menschen sich nur dann für die Rettung entscheiden können, wenn Gott sie dazu befähigt, und das es Gott selbst ist, der die Entscheidung trifft, die Verdammten nicht in den Himmel kommen zu lassen, dann wählt er tatsächlich einige Menschen für die Gehenna aus. Interessanterweise sagen die Calvinisten selbst, dass die "einfache Prädestination" eine Doppelzüngigkeit ist: Wenn Gott eine Gruppe vorherbestimmt, dann vorherbestimmt Gott standardmäßig auch die andere Gruppe.

Die Doktrin der Vorherbestimmung macht Gott lieblos. Wenn ein Mensch in ein Boot an einem Ertrinkenden vorbeifährt, ihn aber nicht rettet, obwohl er es hätte tun können, würden wir sagen, dass der Mann im Boot unglaublich lieblos war. Ähnlich verhält es sich, wenn Gott nur diejenigen rettet, die er auswählt, und den Rest in der Gehenna überlässt, obwohl er sie hätte retten können, ist das in jeder üblichen Bedeutung des Wortes "Liebe" die Gott lieblos macht.

2). Der Calvinismus macht Gott zum Urheber von Sünde und Bösem.

Da nach dem strengen Calvinismus das alles was geschieht Gottes Wille ist, sind auch die Sünde und das Böse die geschehen Sein Wille. Viele Calvinisten geben dies zu, bezeichnen es jedoch als notwendige Folge der Souveränität Gottes. Aber zu sagen, dass Gott der Urheber von Sünde und Bösem ist, widerspricht den grundlegendsten Lehren der Bibel, dass Gott Liebe ist und nicht sündigt oder zur Sünde ermutigt, und auf dieser Grundlage kann es als falsche Lehre angesehen werden.

Einige Calvinisten versuchen zu erklären, dass das, was uns böse erscheint nicht wirklich böse ist, weil es Teil des Masterplans Gottes ist. Aber das ist doppeldeutig. Jesus sagte, dass wir Menschen an ihren Früchten erkennen können. Gott definiert Liebe an vielen Stellen, unter anderem in 1. Korinther 13. Wenn Gott der Urheber von Sünde und Bösem ist, dann ist entweder Liebe nicht das, was er sagt, oder er ist nicht liebevoll. Die einfache und biblische Lösung für dieses Problem ist, dass der Calvinismus im Irrtum ist und Gott nicht der Urheber von Sünde oder Bösem ist.

3). Der Calvinismus zwingt Gott dazu, zwei verschiedene Willen zu haben.

Einige Calvinisten bezeichnen diese beiden Willen Gottes als seinen dekreten Willen und seinen präzeptiven Willen. Gottes dekreter [bestimmender] Wille wird definiert als sein souveräner und wirksamer Wille; es ist das, was tatsächlich geschieht. Im Gegensatz dazu wird Gottes präzeptiver Wille (vom Wort „Präzeptum“; https://www.navigium.de/latein-woerterbuch/praeceptum?nr=null) definiert als das, was Gott befiehlt, was aber möglicherweise nicht geschieht. Der Grund, warum der Calvinismus Gott zwei verschiedene Willen zuschreibt, ist, dass Gott Hunderte von Geboten hat, in denen er uns auffordert sich auf eine bestimmte Weise zu verhalten („Du sollst nicht stehlen”, „Du sollst nicht Ehebruch begehen” usw.), und doch glauben Calvinisten, dass Gott das Verhalten eines jeden Menschen vorherbestimmt, was bedeutet, dass er dafür gesorgt hat, dass die Menschen sündigen und genau diese Gebote brechen würden. Beispielsweise befahl Gott laut Calvinismus Adam und Eva, nicht von dem Baum in der Mitte des Gartens zu essen (sein präzeptiver Wille), während er gleichzeitig seit Ewigkeit vorherbestimmt hatte, dass sie von dem Baum essen würden (sein dekreter Wille) und damit seinem Gebot ungehorsam sein würden.

Aber eine Lehre, die Gott zwei unterschiedliche Willen zuschreibt, die oft widersprüchlich sind und miteinander in Konflikt stehen, macht Gott schizophren und widerspricht der Schrift, dass Gott nicht lügen kann. Wenn Gott uns gebietet, etwas nicht zu tun, während er gleichzeitig will und vorherbestimmt, dass wir es tun, dann ist er ein Lügner. Die Tatsache, dass der Calvinismus Gott zwei unterschiedliche Willen zuschreibt, die sich oft widersprechen, zeigt, dass diese Lehre falsch ist.
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Mit der KI auf deutsch

Sonntag, 4. Januar 2026

Das synchronisierte Leben

 

So. 04.01.2026/15:15


Was ein Mensch glaubt, spiegelt sich in dem wieder, was er bekennt. Was jemand in seinem innersten Wesen bekennt, ist das, was er in seinem Leben zur Auswirkung bringen wird. Wenn jemand sein Leben lang bekennt, dass er ein großes Bedürfnis hat, dann wird er unweigerlich ein großes Bedürfnis haben. Wenn du Krankheit bekennst, wirst du weiterhin krank und leidend sein, denn das Gesetz des Glaubens sagt, dass das, was du mit deinem ganzen Herzen glaubst, unbedingt in deinem Leben erscheinen wird.

Das ''synchronisierte Leben'' ist ganz einfach in dieser Formel ausgedrückt: Bekenne, was du glaubst, und du wirst erhalten, was du bekennst. Wenn du zur gleichen Zeit mit deinem Mund und mit deinem Herzen bekennst, was das Wort Gottes sagt, dann wirst du Kraft haben. Deine Gebete werden beantwortet werden, sowie du diese Schlüssel in deinem Leben durch deine Handlung anwendest. Damit werden dir die reichen Quellen des Himmels zur Verfügung gestellt werden. Du wirst jedoch genauso, wenn du gleichzeitig mit deinem Mund und deinem Herzen das Negative dieser Welt bekennst, dieses lähmende Negative ernten.

Wenn du Christus als Herrn in deinem Leben bekennst, dann ist dies Bekenntnis eine Realität für dich. In deinem Herzen weißt du, dass er der Herr ist, denn du glaubst, dass Gott ihn von den Toten auferweckt hat. Wenn du bekennst, dass du eine neue Schöpfung in Christus bist, vergeht das alte und es wird alles neu, deinem Bekenntnis gemäß. Wenn du bekennst, dass du ein Kind Gottes bist, und die Bibel sagt, dass du ein Kind Gottes bist, dann bist du ein Kind Gottes. Wenn du in deinem Bekenntnis sagst, dass du ein Erbe des Vaters Yahweh bist, dann wird alles, was der Vater hat, dir gehören werden, denn du bekennst genau das, was das Wort von Gott sagt.

Das Wort Gottes erklärt, dass der Teufel sowohl besiegt war, als auch besiegt ist. Das legt fest, dass der Teufel keinerlei Rechte mehr über den Christen hat. Wenn Satan keine Macht über dich hat, warum willst du bekennen, dass er Macht über dich hat? Jedesmal, wenn du ein negatives Bekenntnis machst, widersprichst du dem Wort Gottes. Wenn die Macht Satans besiegt ist, was den Tatsachen entspricht, dann kann seine Macht dich nicht berühren, wenn du dem Wort Gottes glaubst. Du musst jedoch bekennen, dass du die Kraft Gottes in deinem Leben kennst. Du musst das, was Gott in Seinem Wort sagt, bekennen, und dann wird das Wort eine Realität in deinem Leben. Wann auch immer du es wagst, zu bekennen, was das Wort Gottes über dich sagt und danach handelst, was das Wort Gottes lehrt, dann wirst du erfahren, dass deine Gebete beantwortet werden.

Solange ich meinen Mund und mein Herz nicht mit irgendeinem Punkt, der durch das Wort Gottes bestätigt ist, in Übereinstimmung bringen kann, habe ich keine Kraft mit Gott. Wenn ich bekenne, dass Gott mein Gebet nicht beantwortet, dass Er mich nicht mag, dass ich eine Krankheit habe, weil Gott sie mir gab, oder dass ich durch irgend etwas Böses gebunden bin, weil es Gottes Wille für mich ist, auf diese Weise im Leben diszipliniert zu werden, oder dass ich für die Verherrlichung Gottes leiden muss ─ dann sage ich nicht das, was im Wort Gottes steht, und ich werde in meinem Leben den Beweis meines Bekenntnisses erbringen.

Psalm 18 enthält einen schönen Vergleich, der veranschaulicht, wie wir unseren Sinn und unsere Handlungen in Übereinstimmung bringen sollten.

Psalm 18:34
Er macht meine Füße gleich den Hirschen und stell mich auf meine Höhen.

Das hebräische Wort, # 355. ayyalah = אַיָּלָה , das in diesem Vers für das Wort Hirsche verwendet wurde, bezeichnet nicht Hirsche im allgemeinen, sondern weibliche Hirsche, Hirschkühe. Die Muttertiere einiger Hirscharten gehören zu den Tieren, die den sichersten Tritt in der Welt haben. Wenn solch ein Muttertier die Seite eines Berges besteigt, zusammen mit ihrem Jungen, das ihr folgt, nimmt sie ihre Hinterfüße und setzt sie an genau die gleiche Stelle, an der zuvor ihre Vorderfüße waren, um den Abhang nach losen Steinen zu prüfen. Wenn sie den steinigen Abhang nicht mit ihren Vorderhufen prüfen würde, würden die losen Steine sie zum Stolpern bringen, und sie würde in den Abgrund unter ihr stürzen. Diese genaue Art, eine Fährte zu machen, bedeutet Leben für die Hirschkuh sowie für ihr Junges.


''Er macht meine Füße gleich den Hirschen''. Er macht sie so. Das bedeutet, dass Er es so einrichtet, das ich lernen kann, dem Wort zu folgen, so dass meine ''Hinterfüße'' in der gleichen Spur gehen, wie meine ''Vorderfüße (die das Wort Gottes darstellen)''. So, wo das Wort Gottes Seine Füße hingesetzt hat, dort will ich auch meine Füße hinstellen.

Wenn du auf dem Wort Gottes stehst und das Wort bekennst, dann wirst du zu dem, was das Wort Gottes sagt. Das ist das synchronisierte Leben.

Im Römerbrief lesen wir, wir teuer und wie kraftvoll Gottes Kinder sind.

Römer 8:35-37
Was will uns trennen von der Liebe Christi? Trübsal oder Not oder Verfolgung oder Hunger oder Blöße oder Gefahr oder das Schwert?

Wie geschrieben steht: "Um deinetwillen stehen wir den ganzen Tag dem Tod gegenüber, wir gelten als Schlachtschafe."

Nein, in all dem sind mehr als Überwinder, durch den der uns geliebt hat.

Das ist das erklärte, bestätigte Wort Gottes. Wenn du anfängst, dieses Wort zu bekennen, wird es zu einer Realität in deinem Leben. Bis zu diesem Zeitpunkt wirst du wegen deines Bekenntnisses satanischen Fürstentümern und Mächten auf allen Seiten unterlegen sein. Erwerbe dir Kenntnis vom Wort, bekenne du das Wort und handle du nach dem Wort. Das ist es, was ein synchronisiertes Leben bedeutet.

Entschließe dich jetzt, dass du niemals wieder ein negatives Bekenntnis machst. Lerne du, was und wie du bekennst. Bekenne aus deinem Herzen, mit deinem Mund, das, was durch das Wort Gottes bestätigt wurde. Bekenne, was die Bibel über dich sagt, nicht, was du über dich selbst denkst, nicht, was dein nächster Nachbar über dich sagt, nicht, was dein bester Freund über dich sagen mag. Halte dich genau an das, was im Wort Gottes steht.

Wir sind von der Macht der Dunkelheit erlöst worden: von Satan, dem Bösen und dem Falschen.

Kolosser 1:13
...und uns errettet hat von der Macht der Finsternis und hat uns versetzt in das Reich durch seinen lieben Sohn.

Wenn dir das nächste Mal etwas Böses oder Schlecht, es in den Sinn kommt, erkläre sofort das Wort Gottes und sage: ''Ich bekenne, dass ich von der Macht der Dunkelheit durch meinen Herrn und Retter Jesus Christus erlöst worden bin.'' Sage es ohne Unterlass und es wird eine Realität in deinem Leben werden. Wenn du durch das Werk Seines lieben Sohnes Jesus Christus in das Reich Gottes versetzt wurdest, dann bist du nicht mehr im Reich des Teufels. Stelle dir vor, kannst du zur gleichen Zeit im Reich Gottes und im Reich des Teufels sein? Gott hat uns von der Macht des Bösen erlöst, und wir sind im Reich Gottes.

Viele Menschen haben die Vorstellung, dass sie danach streben müssen gut zu werden, bevor Gott sie segnen wird. Ich versichere dir, dass Gott dich niemals segnet, weil du so gut bist, sondern vielmehr deswegen, weil du glaubst. Wie wird man Dunkelheit in einem Raum los? Die Dunkelheit vergeht in dem Moment, sowie Licht eindringt. Wenn wir also dem Licht des Wortes erlauben, in unser Leben einzutreten, wird die Dunkelheit vertrieben.

Es gibt keine Stelle im Wort Gottes, die etwas über unsere Gefühle sagt, es heißt: ''Glaube!''. ''Vertraue!''

Dir wird alles, was Gott gegeben hat, durch Glauben zukommen, ohne Rücksicht darauf, wie gut oder wie schlecht du bist. Das ist Liebe. Um das zu ermöglichen, kam Jesus Christus.

Sowie wir nach den Verheißungen Gottes handeln, werden sie für uns wirklich und in unserem Leben nachweisbar. Synchronisiere dein Glauben und Bekennen mit den Verheißungen Gottes, und du wirst ein Leben zur Auswirkung bringen, das mehr als in voller Genüge in Christus Jesus ist.
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The Bible tells me so

https://www.amazon.de/Bible-Tells-Studies-Abundant-Living/dp/0910068100









































Yahweh Sein Vorherwissen geht der Vorherbestimmung voraus

  Vorherwissen a.) Etwas im Voraus Wissen, etwas im Vorwege Wissen b.) Voraussage einer künftigen Entwicklung Unser Vater Yahweh Elohim erf...